Roland de Jong Orlando

Roland de Jong Orlando

In seinen Skulpturen, sowohl bei kleinen Arbeiten wie bei monumentalen Arbeiten sind die Ausgangspunkten immer die Prototypen Kreis, Dreieck, Rechteck und ihre räumliche Äquivalente. Daher gehören die Arbeiten zu der "abstrakt-geometrischen Kunst" oder der "konkreten Kunst". Bei der Gestaltung der Skulptur ist die visuelle Prinzip schon in dem gewahlten Material anwesend. In der Regel betrifft es runde oder eckige Profilen, sei es Holz, Stahl, Bronze oder einem anderen Material. Dieses Material wird dann in Segmente in einigen grundlegenden Elementen geteilt, womit das große Spiel von kombinieren, organisieren und manipulieren anfangt. Denn nur eine kleine Anzahl von Grundelemente zu verwenden (in den meisten Skulpturen gibt es nur zwei), wurde dieses Prinzip eine Beschränkung sein. Jedoch in dem Spiel mit den Elementen wird doch maximale Freiheit geschaffen: die endgültige Form ist oft nicht vorher, aber nach und nach "entdeckt", in dem Rhythmus, Harmonie und Symmetrie wichtige Überlegungen sind. Die spielerische Arbeit sorgt dafür, dass es mit diesen grundlegenden Elemente weiterhin spannend bleibt: zu systematische Lösungen werden vermeiden, Abweichungen werden hinein gepasst und dabei passende Formen hinzu gefugt. Die zu einander gefugten Elemente formen schließlich ein neues Ganzes, das größer ist als die Summe seiner Teile.

Ausstellungsperiode
25 April - 31 Oktober 2010.